Herbstanlass Club 200 vom 07.11.2019

von Stefan Kistler / 25.11.2019

Am 07.11.2019 trafen sich am Abend um 18:00 Uhr rund 25 Mitglieder des Club 200 zum Herbstanlass beim Platzhirsch mitten in Zug.
André Wicki hat für uns dieses Jahr eine Führung ins wunderschöne Kapuzinerkloster St. Anna mitten in Zug organisiert, welches von der Gemeinschaft der Seligpreisungen geführt wird.
Die Geschichte der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Zug
Im Mai 2000 sind die ersten drei Geschwister der Gemeinschaft der Seligpreisungen ins Kloster St. Anna eingezogen. Wie ist es dazu gekommen? Wegen dem Nachwuchsmangel der letzten Jahrzehnte sah sich das Regionalkapitel der Kapuziner gezwungen, die Niederlassung in Zug im Jahr 1997 aufzuheben. Dieser Beschluss hat den Bürgerrat von Zug und die Bürgergemeinde als Eigentümer der Klostergebäude sehr betroffen gemacht. Die Verbundenheit der Zuger Bevölkerung mit ihrem Kloster drückte sich nochmals in einer kurzfristig durchgeführten Unterschriftensammlung aus, die aber den Schliessungsentscheid nicht mehr rückgängig machen konnte. So musste dem Klostergebäude eine neue Ausrichtung gegeben werden. Verschiedene Vorschläge wurden gemacht und diskutiert. Ein Verein hat sich gebildet, der sich zum Ziel gesetzt hat, die geistliche Ausrichtung des Klosters zu bewahren. Von dessen Vertretern wurde die Gemeinschaft der Seligpreisungen, die sich seit 1991 in Venthône (VS) niedergelassen hatte, angefragt, ob sie bereit wäre, in das leerstehende Kloster einzuziehen. Da sich schon einige Schwestern und Brüder aus der deutschsprachigen Schweiz in dieser Gemeinschaft engagiert hatten, erklärte sich die Gemeinschaftsleitung bereit, diesen Schritt zu wagen.
Bild 1
Bild 2
Wir wurden von Bruder Olivier-Marie und Schwester Claudia der Gemeinschaft der Seligpreisungen durch das Kloster und die Kirche geführt. Sie haben uns einen nicht alltäglichen Einblick hinter die Kulissen gewährt. Dazu gehörte die Bibliothek mit alten Werken, der Kapuzinerturm und die Kirche, die uns zum Staunen brachten. Im engen Kapuzinerturm ist noch das alte mechanische Uhrwerk vorhanden, aber leider nicht mehr in Betrieb, die Uhr wird heute elektrisch mit einer Steuerung betrieben. Die Aussicht vom Turm über die Dächer von Zug ist heute, wie früher immer noch spektakulär. Wir möchten uns bei Br. Olivier-Marie und Schwester Claudia für die ausführliche Führung bedanken.
Bild 3
Bild 4
Bild 5
Nach diesen Eindrücken sind wir gemeinsam zum Restaurant Fischmarkt spaziert, wo wir zum kulinarischen Teil des Abends übergingen. Im Fischmarkt konnten wir uns zum sensationellen Preis von CHF 50.- mit einem 3-Gang Menu inkl. Wein und Wasser verwöhnen lassen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich beim Fischmarkt Team für das grossartige und üppige Essen und die Gastfreundschaft bedanken.
Bild 6
Bild 7

Weiterempfehlen