Swissathletics Sprintfinal
von Jacqueline Stucki / 23.09.2019
Am Samstag reisten Loisa, Alexandra und Jael nach Frauenfeld und durften die Zuger Farben am Swissathletic Sprintfinal vertreten. Wie jedes Jahr, ein ganz spezieller Sprintevent und dies mitten im Zentrum der Stadt. Nachdem Stefania leider als Direktqualifizierte krankheitsbedingt am späteren Freitagabend absagte, versuchte ich gleichenabends meine Rolle als ehemalige Kantonalverantwortliche zu nutzen. Nach mehreren Telefonaten und Mails durfte Jael an die Stelle von Stefania nachrücken. Dies auch berechtigt, da Jael die ganze Saison konstant schnelle Rennen lief und zweitschnellste des ILV Gebiets ist.
Loisa und Jael zeigten beide in den Vorläufen, dass sie zu den Schnellsten der Schweiz gehören. Loisa gewann ihren Vorlauf souverän und Jael qualifizierte sich als zweitschnellste über die Zeit ganz klar für den Halbfinal. Alexandra war mit ganz anderen Ambitionen angereist. Sie wollte ihren letzten Nachwuchswettkampf nochmals geniessen und ihre beiden Vereinskolleginnen zu Höchstleistungen pushen. Deshalb war wie nicht anders erwartet, bereits Endstation nach dem Vorlauf.
In den Halbfinals war den beiden Girls bewusst, wenn sie im Finallauf dabei sein wollten, mussten beide noch einen Gang höher schalten. Loisa lief ganz knapp als Zweite mit einer erneuten schnellen Zeit von 8.40 über die Ziellinie. Sie musste nicht lange Zittern und qualifizierte sich als Viertschnellste für den Finallauf. Jael wusste, wenn ihr ein Lauf wie am ILV Event (10.32) gelingen sollte, so läge einiges drin. Sie hatte den besten Start und konnte sich auf den ersten 30–40m absetzen bevor dann Lia Thalmann (Schnellste Sprinterin der Schweiz) sie auf den letzten 30 m noch übersprintete. Als Zweitplatzierte (10.50) musste sie sich noch etwas gedulden, ob es ihr über die Zeit reichen wird. Ganze Dreihundertstel fehlten Jael schlussendlich für den Finaleinzug. Sie darf mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein. So unerwartet und mental nicht vorbereitet doch noch starten zu dürfen ist eine andere Herausforderung. Bravo Jael und mach weiter so!
Jael
Umso mehr freuten sich alle, dass Loisa um einen Podestplatz laufen kann. Sie sprintete diese Saison konstant sehr schnelle Rennen. Der Finallauf war eine äussert knappe Angelegenheit. Nachdem Loisa etwas den Start verschlafen hatte, konnte sie Meter um Meter zulegen und sich als Dritte/Vierte ins Ziel sprinten. Ihre Zeit teilte sie mit Angela Freda von TV Zofingen, beide liefen 8.39. Es war also spannend und nervenaufreibend. Erst der Zielfilm brachte Klarheit und Loisa lief ein paar Tausendstelsekunden schneller als die Aargauerin. Loisa war sichtlich glücklich, dass ihr am heutigen Schweizerfinaltag das Quäntchen Glück auf ihrer Seite stand. Herzliche Gratulation zur Bronzemedaille!
Loisa

Resultate
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