Fabienne holt sich in Magglingen die SM-Bronzemedaille
von Raphael Baumann / 06.03.2019
An den beiden Tagen an den Nachwuchs-Hallenschweizer-Meisterschaften konnten unsere Athleten und Athletinnen wertvolle Erfahrungen sammeln und sich mit den besten Schweizer Leichtathleten in ihrer Altersklasse messen. Die Hochwächtlerin Fabienne Huber hatte allen Grund um die Wette zu strahlen.
U16-Athletin Fabienne Huber ist im Stabhochsprung mit viel Talent ausgestattet. Dies offenbarte sie in Magglingen einmal mehr. Nach einer erfolgreichen letztjährigen Saison mit dem 12. Rang an den Schweizermeisterschaften als Höhepunkt, gewann sie am vergangen Wochenende die Bronzemedaille an den Nachwuchs-Hallenschweizer-Meisterschaften. Der Wettkampf war an Dramatik kaum zu überbieten. Vorne gewann Romy Burkhard mit gültig übersprungen 3.70m überlegen. Dahinter wurde es extrem eng. Zweite wurde Jessica auf der Maur mit 2.70m. Der Dritte Rang teilte sich Fabienne mit zwei weiteren Athletinnen, welche allesamt die 2.55m übersprangen und über keine weiteren Fehlversuche verfügten. Drei weitere Athletinnen übersprangen ebenfalls die 2.55m, hatten jedoch weitere Fehlversuche auf niedrigeren Höhen zu verzeichnen.
Fabienne
Entsprechend stolz und glücklich war Fabienne nach dem Wettkampf und meinte mit einem Lächeln: „Das Glück war heute definitiv auf meiner Seite und ich nehme diese Bronzemedaille noch so gerne. Sie gibt mir viel Motivation für die neue Saison und ich bin sicher, ich kann noch höher springen.“
Dafina Zuka rennt in den Hürden Final
Als etablierte Staffelläuferin in unserer 5 x 80 Meter U16 Nachwuchsstaffel, starte Dafina selbstredend auch an den Hallenschweizermeisterschaften. Über 60 Meter Hürden qualifizierte sie sich mit persönlicher Bestzeit von 9.07s souverän für den Final und erreichte dort den 7. Rang. Im Final waren ihre um ein Jahr älteren Konkurrentinnen noch leicht schneller und Dafina hätte wiederum eine persönliche Bestzeit laufen müssen, um ein Wörtchen um die Medaillen mitzureden. Dies gelang ihr leider knapp nicht.
Über 60m war Dafina ebenfalls am Start. Sie hatte allerdings Pech mit der Serieneinteilung. Sie gewann zwar ihren Vorlauf in 8.21s souverän, doch die gelaufene Zeit reichte nicht für die Finalqualifikation. Zu langsam waren ihre Konkurrentinnen, um gemeinsam eine schnelle Zeit sprinten zu können.
Dennehy Vazquez Cian zeigt einen tollen Wettkampf
Cian ging über 1000m an den Start. Ihm gelang ein toller Wettkampf, welcher zwar im Vorlauf endete, ihm aber eine neue persönliche Bestleistung von 2:59.26 min einbrachte. Cian blieb zum ersten Mal in seinem Leben unter der magischen Drei-Minuten Marke. Allerdings musste Cian auch viel Lehrgeld bezahlen, da er ein sehr aktives Rennen lief und das Feld lange anführte. Am Schluss musste er diesem Effort Tribut zollen und wurde noch von vielen Konkurrenten übersprintet. Dennoch es war eine gelungene erste Schweizer Meisterschaft für ihn.
Alexandra Stucki im Pech
Alexandra Stucki ging wie ihre Kulbkollegin Fabienne im Stabhochsprung an den Start. Ihr Wettkampf misslang leider gänzlich. Bereits auf ihrer Anfangshöhe von 2.90m scheiterte sie drei Mal. Da gibt es nur eines: Mund abwischen und es im Frühling besser machen.
Alexandra ging zudem über 60m Hürden an den Start. Ihr Wettkampf endete im Vorlauf mit einer Zeit von 10.28s. Eine gute Leistung aber ein schwacher Trost für die Enttäuschung im Stabhochsprung.
Stefania Athanasopoulou und Jael Eggenspieler zum ersten Mal an einer Schweizermeisterschaft
Stefania und Jael feierten in Magglingen ihr Debut an Schweizer Meisterschaften. Beide gingen über 60m an den Start. Für beide endete der Wettkampf bereits im Vorlauf. Jael rannte mit 8.49s auf den fünften Platz. Sie darf damit auf ein gelungenes Debut zurückblicken und konnte hoffentlich viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Stefanie war noch ein paar Hundertstelsekunden schneller und rannte in 8.27s auf den dritten Platz in ihrem Vorlauf. Leider reichte aber diese Zeit nicht für den Final. Ein weiter Start hatte Stefania über 60m Hürden. Mit einer Leistung von 10.43s erreichte sie den 7. Rang. Auch sie darf stolz sein, auf ihren ersten Einsatz an nationalen Meisterschaften. Beide haben ihr grosses Potential angedeutet und können mit Trainingsfleiss noch einiges herausholen.

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