Traditioneller Sommer-Anlass
von Petra Schweizer / 16.08.2016
Am 15.08.2016 fand der traditionelle Sommer-Anlass des Club200 statt. Anstelle einer Wanderung wurde dieses Jahr das Kloster Frauenthal besichtigt. Für die Führung konnte der bekannte Zuger Stadthistoriker Dr. Christian Raschle gewonnen werden.

Pünktlich um 10.00 Uhr trafen sich die 30 angemeldeten Mitglieder vor dem Kloster. Christan Raschle und Club200-Präsident André Wicki begrüssten die Anwesenden und baten diese in die kleine Kirche, die ebenfalls zum Kloster gehört. Da es ein sehr heisser Sommertag war, genossen die Mitglieder die angenehme Kühle in der Kirche und lauschten den ausführlichen und interessanten Ausführungen von Christian Raschle. Manche Details verleiteten viele zu einem Schmunzeln, einige lösten auch Erstaunen aus. So wurde auch die Beziehung zur Stadt Zug zum Thema. Früher genossen nämlich die Bewohnerinnen des Klosters den Schutz der Stadt Zug und bei Bedrohungen wurde den Benediktinerinnen in den schützenden Stadtmauern der Stadt Zug Zuflucht gewährt. Als Zins hierfür buken die Benediktinerinnen für die Stadt Zug Lebkuchen. Diese Vereinbarung geht auf das Jahr 1735 zurück und wurde 1984 vom damaligen Stadtschreiber Albert Müller wieder aktiviert. Seither werden mit dem berühmten „Zuger Lebkuchen“ alljährlich verdiente Zuger Persönlichkeiten ausgezeichnet. Auch Hochwächtler wie Othmar Cabiallavetta (1988) und Gerold Fraefel (2009) haben diesen Lebkuchen für ihr jahrzehntelanges Engagement zugunsten der Hochwacht Zug schon verliehen bekommen.
Nach den vielen interessanten Erklärungen in der Kirche bat Christan Raschle die Gruppe in den Innenhof des Klosters, wo weitere Erzählungen aus den Geschehnissen in und ums Kloster folgten. Auch zum dazugehörigen Wasserwerk und dem landwirtschaftlichen Hof bekamen die Mitglieder viel Interessantes zu hören.
ach Abschluss der Führung begab sich die Gruppe per Velo, Auto oder zu Fuss ins Restaurant Bützen, wo die hübsch vorbereiteten Tische bereits auf uns warteten. Jeder suchte sich etwas Feines zum Zmittag aus und man genoss das gemütliche Beisammensein. Trotz der Sonnenschirme war es auf der Terrasse ziemlich heiss und manch einer genoss auf der Heimfahrt mit dem Velo den kühlenden Fahrtwind im Gesicht.

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